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DEUTSCHER DRUCKER ist in Informationsdichte und Aktualität das führende
Fachmagazin für die Druck- und Kommunikations- industrie.
Die Themenpalette:
PreMedia, Vorstufe, Medientechnik, Publishing, Druck, Printing-on-demand,
Weiterverarbeitung, Distribution, Crossmedia.
Die nächste Ausgabe, 09/2010, erscheint am 11.3.2010.
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PUBLISHING PRAXIS -
Das Fachmagazin für digitalen workflow & Medienproduktion.
100% Fachinformationen. Von Profis für Profis.
Die Themenpalette:
News, Input, At Work, Markt, Invers, Praxis, Output
Die nächste Ausgabe, 03-04/2010, erscheint am 19.3.2010.
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GLOSSAR
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ADB
Der Apple Desktop Bus an Apple-Rechnern erlaubt den Anschluß von Tastatur,
Maus und anderen Eingabegeräten. Er wird gegenwärtig von dem USB (Universal
Serial Bus) abgelöst.
ADSL/DSL
Die Asymmetric Digital Subscriber Line bezeichnet eine Technologie
zum Transport von großen Datenmengen per Telefonleitungen. Sie ist
ca. 60 Mal schneller als ISDN.
Blindprägung
Sonderdruckverfahren, bei dem eine Gravur und als Gegenform eine Matritze
unter hohem Druck eine Prägung im Papier erzeugen. Erhabene Motive
nennt man Hochprägungen, vertiefte Motive Tiefprägungen. Bei mehrstufigen
Prägungen können verschiedene Ebenen kombiniert werden. Die hohe Schule
sind Reliefprägungen mit dreidimensionalen Verläufen.
Browser
Software-Applikation, um sich im Internet zu bewegen und Seiten zu
betrachten. Die gebräuchlichsten Web-Browser sind der Netscape Navigator
und der Microsoft Internet Explorer.
Bubblejet-Verfahren
Tintenstrahl-Drucktechnologie, bei der ein Heizelement die Tinte so
stark erhitzt, dass sich eine Gasblase (bubble) bildet, die die Tinte
aus der Düse drückt. Nach dem Abschalten des Heizelements entsteht
ein Unterdruck, der neue Tinte aus dem Reservoir ansaugt.
Buchdruck
Vor rund 600 Jahren erfand Johannes Gutenberg mit dem Buchdruck ein
Hochdruckverfahren, bei dem die Druckform aus beweglichen Lettern
besteht.
Chlorfreie Papiere
Papier, das aus Zellstoff hergestellt wurde, der ohne Elementarchlor
oder Chlorverbindungen gebleicht wurde. Stattdessen kommen oft Sauerstoff
und Wasserstoffperoxid zum Einsatz.
CIELab
Farbraum zur Darstellung von Farbe in einer dreidimensionalen Matrix.
Dieser eignet sich besonders für die Messung kleiner Farbabstände
und wurde von der Comission Internationale d´Eclairage (CIE) standardisiert.
L steht für Helligkeit (Luminanz), a für den Rot-Grün-Wert, b für
den Gelb-Blau-Wert.
Computer-to-Plate
(CtP)Ohne Umwege über Filme wird direkt aus dem Computer auf die Druckplatte
belichtet.
Datenkompression
Reduktion des Umfangs digitaler Daten, die somit schneller transportiert
werden können und weniger Speicherkapazitäten benötigen. Dabei gibt
es Methoden bei denen Daten verloren gehen und verlustfreie Berechnungen.
Digitale Signatur
Im Kryptoverfahren werden digitale Signaturen erzeugt. Dabei wird
die zu signierende Datei mit Hilfe eines Parameters (Schlüssel) transformiert.
Die Echtheitsprüfung der Signatur wird mit Hilfe des öffentlich bekannten
Schlüssels durchgeführt.
Digitalisierung
Umwandlung von analogen Informationen in digitale Daten.
DPI
Dots Per Inch (dt. Pixel per Inch) bezeichnen die Rasterweite. In
metrischen Einheiten ist ein 30er Raster ca. 76 dpi, ein 50er Raster
ca. 127 dpi usw.
Ethernet
Protokoll zur Regelung einer Datenübertragung in lokalen Netzwerken.
Euroskala
Genormte Farbtabelle, die für die im Vierfarbdruck eingesetzten Druckfarben
Gelb, Magenta, Cyan und Schwarz (CMYK) die Druckreihenfolge, die Sättigung
und den Farbton festlegt.
Farbdichte
Die optische Dichte von Farbflächen auf einem Bedruckstoff ist ein
wichtiges Kriterium in der Qualitätskontrolle und der Standardisierung
des Offsetdrucks. Mit einem Auflichtdensitometer oder einer Farbdichte-Meßanlage
können die Helligkeit bzw. Sättigung von Farbtönen an Hand der logaritmischen
Werte verglichen werden.
Flexodruck
Hochdruckverfahren, bei dem die flexible Druckformen auf den Druckzylinder
gebracht werden. Das »Herzstück« des Flexodrucks ist die Rasterwalze.
Gestrichene Papiere
Papiere, die zur Verbesserung der Oberflächenglätte, des Glanzes,
der Weiße und der Bedruckbarkeit einen Strich aufweisen. Er besteht
aus natürlichen Pigmenten, Bindemittel und diversen Hilfsstoffen.
Heißfolienprägung
Hochdruckverfahren, bei dem anhand eines Messing-, Kupfer. oder Magnesiumklischees
eine aus mehreren Schichten bestehende Heißprägefolie auf den Bedruckstoff
aufgesiegelt wird. Läßt sich gut mit einer Blindprägung kombinieren.
HTML
Die Hypertext Markup Language ist eine Seitenbeschreibungssprache
im Internet zur Erstellung von Dokumenten. Mit einem Browser lassen
sich HTML-Seiten aufrufen.
Hurenkind
Traditionelle Bezeichnung für einen einzeiligen Satzrest zu Beginn
eines neuen Absatzes oder einer neuen Kolumne.
JPEG
Mit der Joint Photographic Expert Group-Kompression werden Bilder
zerlegt und komprimiert. Qualitätsverluste an Textur und an Farbe
müssen einkalkuliert werden.
Kalander
Maschine zum Glätten (Satinieren) von Papier.
Klebebindung
Bindeverfahren, bei dem der Inhalt im Bund einige Millimeter abgefräst
und mit Heißleim zusammengefügt wird. Anschließend wird der Inhalt
am Rücken in den Umschlag »eingehängt«.
LAN
Das Local Area Network ist ein Computer-Netzwerk, das in einem begrenzten
Raum über einen Server verschiedene Computer und Peripheriegeräte
verbindet.
Laufrichtung
Vorherrschende Faserrichtung im Papier; sie hängt von der Laufrichtung
in der Papiermaschine ab.
Naturpapier
Papiere ohne Strichauftrag; werden deshalb auch als ungestrichene
Papiere bezeichnet.
Opazität
Undurchsichtigkeit des Papiers.
Piezo-Technik
Tintenstrahl-Drucktechnologie, die mit winzigen Kristallen arbeitet,
die in jeder einzelnen Düse sitzen. Durch elektrische Spannung verformt
sich der Kristall: Dehnt er sich aus, wird die Tinten auf das Papier
geschleudert; zieht er sich wieder zusammen, wird Tinte aus dem Vorratsbehälter
gesogen.
Preflighting
Simulation des Ausgabeprozesses am Computer. Statt eines Hardware-RIPs
in einem Drucker oder Belichter übernimmt ein Software-RIP die Verarbeitung
der Ausgabedatei. Mögliche Probleme lassen sich so am Bildschirm erkennen,
ohne Ausgabematerial zu verbrauchen.
RGB
Abkürzung für Rot, Grün, Blau. Die drei Lichtfarben ergeben zusammen
weißes Licht und sind die Primärfarben der additiven Farbmischung,
nach deren Prinzip unter anderem Farbmonitore arbeiten.
RIP
Raster Image Prozessor. Hier werden Daten aus Seitenbeschreibungssprachen
wie z. B. PostScript in ein Pixelmuster umgerechnet, das dann auf
ein entsprechendes Ausgabemedium übertragen wird.
Rupfen
Zum Abheben, Anheben, Aufreißen oder Herausreißen von Papierbestandteilen,
mehr oder weniger fest gebundenen Papierfasern, Teilen des Füllstoffes
bei Naturpapieren oder Teilen des Striches oder Unreinheiten kommt
es, wenn bei der Übertragung der Druckfarbe auf das Papier zu große
mechanische Kräfte einwirken.
Streaming
Die Streaming-Technologie erlaubt es, eine Audio- oder Video-Datei
platzsparend schon während des Herunterladens aus dem Internet abzuspielen.
USB
Universal Serial Bus: Technik für den Anschluss externer Geräte an
einen PC oder Mac. Dabei verwenden alle Geräte den gleichen Steckertyp,
können hintereinander geschaltet und bei laufendem Rechner ein- und
ausgesteckt werden.
Wegschlagen
Physikalische Trocknung, wobei die Binde- oder Lösungsmittel der Druckfarben
in das Papier eindringen, Harzanteile mit Pigmenten an der Oberfläche
bleiben und verhärten.
Wellpappe
Eine Papierbahn, der sogenannte Wellenstoff (häufig aus Halbzellstoff),
wird zwischen zwei Riffelwalzen hindurchgeführt und dabei mit Druck
und Hitze in eine Wellenform gepreßt. Dieses gewellte Papier wird
danach in der gleichen Maschine ein- oder beidseitig mit einer glatten
Papierbahn beklebt. Allein in Deutschland werden derzeit jährlich
über 1,2 Mio. Tonnen Wellpappe produziert.
Zeitungsdruckpapier
Stark holz- oder altpapierhaltiges, maschinenglattes Papier mit einem
Flächengewicht von 40 bis 57 g/qm
Zusammentragen
Das Hintereinanderlegen von gefalzten Druckbogen (Lagen) eines Buches
oder einer Broschur zu einem Buchblock in der Druckweiterverarbeitung.
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